Russenknipse

Fotografie – ob digital oder analog

Russenknipse - Fotografie – ob digital oder analog

Vom Wollen und nicht kriegen

Vom Wollen und nicht kriegen.

In letzter Zeit stosse ich mehr und mehr an meine fotografischen Grenzen. Ich merke das ich meine Motive wiederhole. Das meine Fotos sich eigentlich immer ähneln und ich das was ich mir vorgenommen habe, weg vom Portrait, hin zur Gesichte an ein paar einfachen Dingen scheitert:

  • Raum – das hat sich als mein Hauptproblem herausgestellt. Ich schaffe es nicht meine Sicht “weiter” zu machen. Die Person, das Subjekt in einen Kontext seiner Umgebung zu setzen weil es mir einfach nicht gelingt mit kurzen Brennweiten zu arbeiten. Zwar habe ich mir ein 28mm und ein 20mm angeschafft, trotzdem greife ich immer wieder zum 50mm. Meine Inspiration wird praktisch erdrückt

  • Inspiration – hier kreisen meine Gedanken immer wieder um zwei große Einflüsse. zum einen fasziniert mich momentan sehr die Arbeit von Gregory Crewdson und auf der anderen Seite die Arbeiten die auf dem Tumblr deadlyart gezeigt werden. Es gelingt mir aber nicht wirklich originelle Ideen zu finden die machbar sind

  • Hin zum Analogen – das ist zwar mein Wunsch – 100% Analog – aber in Situationen wo ich denke “jetzt kommt es drauf an” neige ich dann doch überwiegend zur Digitalen zu greifen. Das ist zwar mehr ein selbstgerechtes Problem, nervt aber trotzdem

An diesen Punkten reibe ich mich. Ich habe zwar bei jedem Shooting konsistent gute Ergebnisse, aber eben nicht das was ich will! Ich muss aus meiner Komfortzone. Das 50mm zuhause lassen. Und die 5D gleich mit. Und dabei die Angst hinter mir lassen schlechte Arbeit “abzuliefern”

Leicht gesagt

Kategorie: Allgemein
  • Eddy sagt:

    Hallo Kai,
    Deine Gedankengänge kommen mir irgendwie bekannt vor, auch wenn ich mit meinen eigenen Bildern bei weitem nicht das Niveau Deines letzten Outputs erreiche, mich oft genug selbst beim “Knipsen” oder in der “Komfortzone” ertappe und so noch genügend Optimierungspotenzial finde, das ich noch ausschöpfen kann/könnte/sollte.
    Vielleicht lässt sich das “Raum”-Problem tatsächlich dadurch lösen, dass Du bewusst die längeren Brennweiten zuhause lässt, ebenso das mehr oder ausschließlich analog fotografieren.
    Was, wenn Du Deine nächsten Projekte bewusst so planst und mit allen Beteiligten so absprichst, dass Du mehr Raum erzeugen willst und dass Du ausschließlich analog fotografieren wirst? Wenn Dein Model oder ein Assistent Dich ggf. während dem Shooting daran erinnert, dass Du zu nah dran bist? Und wenn Du Dich zur Realisierung ausgefallener oder aufwändiger Ideen mit anderen, gleichgesinnten zusammentust?
    Grüße,
    Eddy

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